Klimaschutzkonzept Staßfurt

Die Themen Klimaschutz und Energiepolitik bekommen mit dem spürbaren Klimawandel und durch die allgemeine politische Diskussion um den Klimaschutz und die Energiewende auch in der Kommunalpolitik eine immer wichtigere Rolle.

Was kann die Stadt, ihre Bürgerschaft, die Wirtschaft und was kann letztlich jeder Einzelne für den Klimaschutz tun?

Um diese Aufgabe systematisch anzugehen, erstellt die Stadt Staßfurt ein Klimaschutzkonzept.

Das Klimaschutzkonzept wird die Ausgangssituation, die Handlungsfelder und ihre jeweiligen Potenziale bestimmen und konkrete wirksamen Klimaschutz-Maßnahmen vorschlagen. Im Ergebnis werden auch verbindliche Klimaschutzziele für die Stadt vorgeschlagen.

Die KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH aus Dresden wurde mit der Erstellung beauftragt.

Das Ziel der externen Beratung ist es, aufzuzeigen, was die Stadt konkret im Themenfeld kommunaler Klimaschutz- und Energiepolitik unternehmen sollte und welche Projekte und Maßnahmen prioritär umzusetzen sind.

Mit einer Klimaschutz-Arbeitsgruppe werden dazu Workshops und mehrere Fachgespräche mit verschiedenen Bereichen der Verwaltung durchgeführt.

Das im Rahmen der Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderte Projekt startete im Januar 2020 wird bis zum Juni 2021 abgeschlossen.

Ansprechpartner in der Stadtverwaltung ist der Leiter des Bauamts Herr Kaufmann.

bzw. klimaschutz@stassfurt.de

Förderkennzeichen 03K10033

 

 


Hintergrund für die Presse
Das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert seit 2008 mit der Nationalen Klimaschutzinitiative zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Die Förderprogramme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten für Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen ab.

Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen fördert das Bundesumweltministerium im Rahmen der sogenannten Kommunalrichtlinie. Diese wurde im Okt. 2018 fortgeschrieben und zuletzt im Sommer 2020 aktualisiert. Fördermittel gibt es für Konzepte und Studien, aber auch für Investitionen in Gebäude, Straßenbeleuchtung und Radwege aber auch für Personal.

Finanzschwache Kommunen können in einigen Punkten Förderungen bis zu 100 % erhalten.

Mehr dazu ist unter www.klimaschutz.de zu finden.

Letzte Änderung am 22.04.2021, 15:20 Uhr

© Janine Sparmann

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