Baustellenbesuch – Ameos investiert in neue Palliativstation

Im Frühjahr 2022 wird die neue Palliativstation im AMEOS Klinikum Staßfurt eröffnet. Kürzlich besuchten der Oberbürgermeister der Stadt Staßfurt, Sven Wagner, und der Regionalgeschäftsführer AMEOS Ost, Freddy Eppacher, gemeinsam die Baustelle und verschafften sich einen Überblick über den Fortschritt der Bauarbeiten.

Durch die Zusammenführung der Klink für Schmerztherapie und Palliativmedizin wird für Palliativpatient*innen und deren Angehörige ein individuelles und ganzheitliches Versorgungsangebot in einem angenehmen Umfeld geschaffen. Die Palliativstation erfüllt alle Qualitätsanforderungen für die spezifischen Bedürfnisse schwerstkranker Patient*innen.

 

Geborgenheit und wohnliches Ambiente

Um in den Patientenzimmern möglichst Geborgenheit, Komfort und ein wohnliches Ambiente zu schaffen und gleichzeitig den speziellen Anforderungen der medizinischen Versorgung gerecht zu werden, investiert die AMEOS Gruppe mehr als eine halbe Million Euro. Die modern eingerichteten und in warmen Farben gehaltenen barrierefreien Räume sorgen für eine angenehme Atmosphäre, Aroma- und Lichttherapien runden das Ambiente ab. „Die Investition in die Palliativstation ist ein starkes Zeichen für den Standort in Staßfurt. Das ist ein wichtiger Beitrag für eine gute und menschenwürdige Versorgung in unserer Stadt und für die Region. Ich danke dem AMEOS Klinikum für sein engagiertes Wirken. Sie stellen damit eine qualitativ hochwertige Versorgung für schwerstkranke Patienten*innen sicher“, betont der Staßfurter Oberbürgermeister Sven Wagner.

„Viele schwerstkranke Patient*innen sind auf eine Behandlung auf der Palliativstation angewiesen. Sie wissen häufig nicht, wie lange sie bleiben, und vermissen in dieser Zeit oft ihr Zuhause“, so Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Schmerz- und Palliativmedizin Dr. med Ralf Rehwinkel.

 

Begleitung von Angehörigen möglich

Daher wird die Station mit ihren 6  Patientenzimmern und das unmittelbare Umfeld möglichst wohnlich gestaltet und soll an ein Zuhause erinnern. Für viele Patient*innen und ihre Angehörigen bietet der unmittelbar angrenzende Garten an der Bode einen Ort der Ruhe. Er ermöglicht einen Blick in die Natur und lädt zum Verweilen oder zu Gesprächen ein. In einzelnen Zimmern wird die Begleitung von Angehörigen auch über Nacht möglich sein.

Im Team der Palliativstation arbeiten speziell ausgebildete und geschulte  Ärzt*innen und Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeut*innen (und bei Bedarf Logopäd*innen), Sozialpädagog*innen, Expert*innen für Psychologie sowie Ernährungsberatung, Musiktherapie und Seelsorge eng zusammen.

„Wir freuen uns sehr, ab dem Frühjahr in unserer Palliativstation am AMEOS Klinikum Staßfurt das erweiterte Angebot von 6 Patientenbetten anbieten zu können. Dank des multiprofessionellen Teams werden Menschen mit weit fortgeschrittenen Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung sowie deren Angehörige mit Kompetenz, Empathie und Sicherheit versorgt. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in der stetigen Weiterentwicklung des AMEOS Klinikums Staßfurt“,  ergänzt AMEOS Regionalgeschäftsführer Freddy Eppacher.

Letzte Änderung am 30.03.2022, 15:23 Uhr

© Janine Sparmann

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