Zeittafel

Geschichtlicher Überblick

  • 4500 v. Chr. siedelten die Schnur- und Bandkeramiker in unserer Gegend. Viele Funde von Scherben weisen auf ihre Anwesenheit in Löderburg und Umgebung hin.
  • um 4000 v. Chr. ließen sich an den Ufern der Bode von Löderburg bis Unseburg und Egeln, Bauern aus dem Donaugebiet nieder; später folgten die Bernburger. Die Volksgruppe "Bernburger" waren im nördlichen Mitteldeutschland verbreitet. Sie vertraten die Regionalform der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur.
  • Diese Funde beweisen nur, dass vor Christi schon Menschen im heutigen Gebiet von Löderburg lebten. Dass diese Siedlungen schon etwas mit dem heutigen Löderburg zu tun hatten, kann ausgeschlossen werden. Zu dieser Zeit gab es noch keine Burg und keinen Besitzer einer Burg. Es waren damals Jäger und Sammler, woraus sich später die sesshaften Bauern entwickelten.
  • 1200-750 v. Chr. (Bronzezeit) wohnten hier am Bodeufer Illyrer (aus der Lausitz). Später wurde das Gebiet an der Bode von den Slawen beeinflusst.
  • Zurzeit des Frankenreiches gehörte Löderburg zu Nordthüringen, war aber unter Karl dem Großen sächsisch.
  • 781 liegt es im Bistum Halberstadt, das in Grafschaften aufgeteilt war. Löderburg gehörte unter Markgraf Gero zur Grafschaft Mühlingen.
  • Ausgang Mittelalter werden die Grafschaften neu benannt. Unser Gebiet kam zum Magdeburger Holzkreis. In Löderburg wird hauptsächlich Ackerbau, Fischfang (in der Bode) betrieben. Die Häuser waren kleine Fischerkaten aus Lehm mit einem Stroh- oder Schilfdach.
  • Im Jahre 1180 wurde der Ort Luderdeborch in einem Kirchenprotokoll das erste Mal erwähnt.
  • 1265 übereignet der Halberstädter Bischof dem Kloster "Unser Lieben Frauen" zu Magdeburg einen Zehnten von Luderdeborch.1685 heißt der Ort Lödderburgk. später Loderdeburck, Lohderburg, Löhdeburg, Loederburg (ab dem 18. Jahrhundert dann Löderburg)
  • Im 15. Jahrhundert gehört der Ort bereits zum Erzstift Magdeburg und wird nun mehrfach vergeben (an: von Westorff, Nikolaus Crüger von Jüterbog, Brandstein, Schlannewitz, Brösecke).
  • 1515 gibt es in Loderdeburck zwei freie Höfe mit sieben Hufen Landes. Zu jener Zeit gab es im erzbischöflichen Gebiete Ritter (Herren) und Freie (mit Freihöfen), die aber zu jederzeit für die Landesverteidigung mit ihren Bauern vom Erzbischof als Landesherren eingezogen werden konnten.
  • Hufe (althochdeutsch/huoba) waren ursprünglich eingezäunte Felder von dem Umfang, dass sich eine Landmannfamilie davon ernähren und es jährlich mit einem Pferdegespann bearbeiten konnte. Später wird "Hufe" ein Feldmaß von etwa 30 Morgen oder 7-15 ha.
  • 1562 wohnen zu Loderdeburck 24 Hauswirte.
  • Im 30-jährigen Krieg wurde auch Löderburg beeinflusst, obwohl darüber wenig belegt ist. So lagerte Tilly's Heer am 19./20. August 1631 in der hiesigen Gegend, sein Fußvolk hatte Lager auf dem Thie. In dieser für das Volk sehr schweren Zeit lebten viele Familien in Erdkellern, die später noch als Vorratskeller genutzt wurden. So ist es aus heutiger Sicht verständlich, dass unter solchen Lebensbedingungen die Pest 1636 viele Opfer finden und der Ort somit leicht ohne Widerstand geplündert und Opfer eines großen Feuers werden konnte.
  • 1645 wird in Lödderdeburg erstmalig die Schule in einem Dokument der Kirche erwähnt.
  • 1685 leben in "Lödderburgk, ein dem Amte Athensleben, dem hochwürdigen Domkapital zu Magdeburg zustehendes Dorf" 6 Ackerleute, 26 Gehilfen in den Salzkothen, Salzsiedereien zu Staßfurt, 14 Häußlinge (= 46 Steuerzahler, entspricht etwa 250 Einwohner).
  • Ein seit 1742 erhalten gebliebenes "Dienst-Reglement des königlichen Amts Athensleben, sowie solches von Sr. Königl. Majestät, mittels allergnädigst Rescripti vom 23. März 1742 konfirmiert worden" gibt Zeugnis über die Verhältnisse und Lebensweise bzw. Reglementierung des Volkes bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
  • 1726 und 1748 verwüsteten große Brände den Ort. Der Brand am 26. März 1726 vernichtete u. a. auf dem Thie ("alwo die Amtswäscherei lieget") 5 Kosathen-Häuser nebst Ställen und Scheunen. Das Feuerlöschwesen war sehr vernachlässigt! Bei diesem Brand wurde die Schäferei vernichtet. Zwei Bürger wurden von den Wasserwagen überfahren und getötet. Grund der immer wieder entstehenden Brände waren die aus Armut eingebauten Holzschornsteine.
  • Der Brand 1848 vernichtete den blauen Hof der sich in der Nähe der Kirche befand. Räuberische französische Soldaten haben den Brand verursacht. Es brannten mehrere Gebäude und Ställe ab.
  • In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden in Löderburg 3 Maulbeerplantagen (an der Seestraße und da wo heute die Drescherhäuser stehen sowie am Ortsausgang Koloniestraße –Triftweg) angelegt. Maulbeerbreite war einmal die Bezeichnung für diesen Fleck. Die Seidenraupenzucht wurde vom König gefördert und in Löderburg auch betrieben. Es gab ein Seidenhaus, das nicht mehr steht.
  • Im 19. Jahrhundert wird Löderburg ein reines Landwirtschaftsdorf, in dem hauptsächlich Korn, Flachs, Kartoffeln und später Zuckerrüben geerntet wurden. In den Kornmühlen und Ölmühlen an der Bode wurde das Korn verarbeitet. In den Leinewebereien wurde der Flachs verarbeitet. Aus den Zuckerrüben wurde in den entstandenen Fabriken der wertvolle Zucker hergestellt. Die Fabriken und Mühlen, lagen an der Bode und wurden durch Wasserkraft angetrieben.
  • 1808 gehört Löderburg mit Alt-Staßfurt, Atzendorf, Athensleben und Rothenförde zum Canton Staßfurt im Königreich Westfalen.
  • 5. Mai 1809 Durchzug von Ferdinand von Schills Freikorps. Die Soldaten lagerten hinter dem Thie.
  • Am 13.07.1813 befindet sich Napoleon in unserer Gegend und schläft im Lustkrug. In Atzendorf werden die Pferde gewechselt und Friedrich Philipp Carl Bennecke begrüßt Napoleon.
  • 1817 hat Löderburg 293 Einwohner und wächst allmählich .
  • 1848 begann man mit dem Abbau der Braunkohle auf dem Gelände der ehemaligen Pottasche. Der 1. Kohlenschacht in Löderburg ist Königlich – Staatlich.
  • Von 1865 – 1867 wird die evangelische Kirche gebaut und 1867 eingeweiht.
  • 1865 wird der Friedhof in der Staßfurter Str. zum ersten Mal belegt.
  • 1864/66 forderte eine Choleraepidemie nochmals viele Opfer.
  • 1872 kauft das Salzwerk Neustaßfurt von Bennecke & Heckert 13 ha für das Wohngebiet Kolonie.
  • Am 02. Januar 1873 wird für den Agathe – Schacht der 1. Spatenstich gemacht.
  • 1873 wird der Thiedamm errichtet und mit Bäumen bepflanzt.
  • Von 1882-1903 wurden die Mehrfamilienhäuser, Betriebswohnungen für die Bergleute und Angestellten gebaut.
  • 1883 wird der Nebenschacht -Hammacher – Schacht geteuft. Die Förderung begann 1888.
  • Am 01. April 1885 wird die Freiwillige Feuerwehr durch Alexander von Boremsky gegründet.
  • 1885/87 erhält der Ort endlich Straßenpflaster, auch der Thie. (Hauptstraßen)
  • 1889 wird nach dem Brand der Mühle 1885 das Wehr in Rothenförde neu gebaut. Das alte Wehr war aus Holz und wurde schon im 12 Jahrhundert in Dokumenten erwähnt.
  • 1890 wird das Schulgebäude1 Neustaßfurter Str. eingeweiht.
  • 1892 erhält Löderburg sein erstes Postamt in der Langenstraße15 ( Kaiserliche Post).
  • 1893 wird Kohlenschacht 3, später Schacht Freundschaft geteuft.
  • 1893 eröffnet Dr. Wilhelm Rühle die erste Arztpraxis in Löderburg.
  • 1893 wird in der Neustaßfurter Str. das Schulgebäude 2 eingeweiht und die Thieschule wird geschlossen. Sie wird Wohnraum für Lehrer.
  • 1899 wird Löderburg durch eine elektrische Kleinbahn ("Die Elektrische") mit Staßfurt verbunden.
  • 1900 ist die Einwohnerzahl auf 5500 angestiegen.
  • 1901 eröffnet Maximilian Hotzel die erste Apotheke in Löderburg.
  • 1901 wird der erste elektrische Lichtanschluss in Löderburg gelegt ebenso auch Wasser in die Werkswohnungen des Salzwerk Neustaßfurt (Kolonie) 110 V Gleichstrom.
  • 1902 wird die katholische Kirche eingeweiht. Durch große Anzahl von zugezogenen Bürgern, die im Bergbau arbeiteten, waren auch viele Katholiken in den Ort gekommen und ein Gotteshaus musste her.
  • 1910 wird der Fußballclub FC Bode gegründet.
  • 1910 werden die Holzbrücken in Athensleben und Löderburg gebaut.
  • 1911 wird die erste Gasleitung verlegt.
  • 1912 gibt es 794 Schulkinder im Ort.
  • 1912 die Schächte Agathe, Hammacher sowie 2, 3, werden geschlossen.
  • Am 11. Mai 1912 Gründung des Kaninchenvereins in Löderburg.
  • 1913 um die Trinkwasserversorgung abzusichern, wird neben dem alten Triftweg ein Brunnen abgeteuft. (heute an der Ecke von Schlecker) Der notwendige Brunnen an der Gemeinde wurde vom Rat abgelehnt, kein Geld.
  • 1915 wird die Windmühle von Mittag still gelegt. Der Müller Mittag musste in den Krieg und seine Frau schaffte die Arbeit nicht.
  • Am 26. September 1913 beschließt der Rat, dass Wege und Plätze durch die Gemeinde gereinigt werden.
  • 1917 werden die Kirchenglocken und Orgelpfeifen zum Einschmelzen abgegeben.
  • 1917 werden die Gärten in der Koloniestraße angelegt. Das Kaliwerk kaufte von der Gemeinde das Land.
  • 1917 der Friedhof wird um 6450 Quadratmeter vergrößert.
  • Am 29. September 1918 verliert Deutschland den 1. Weltkrieg, in dem 149 Löderburger ihr Leben verloren haben.
  • 1918 bildete sich infolge der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution in Löderburg ein Arbeiter- und Soldatenrat.
  • 1919 verhandelt die Gemeinde mit dem Kriegerverein wegen des Landwehrsaal. Man braucht im Ort eine Turnhalle, den Umbau des Saales hatte man geplant.
  • 1919 ist man fertig mit dem Abbohren nach Kohle und beginnt mit dem Tagebau
  • 1919 wird Dr. Hesse Arzt der Armen und Schularzt, er bekommt 1000 RM im Jahr.
  • 1920 herrscht in Löderburg eine Sperlingsplage, für einen Kopf gibt es 10 Pfennige und für ein Ei 5 Pfennige.
  • 1920 bekommt der Gemeindediener einen Revolver und einen Polizeiknüppel.
  • 1920/21 wird Löderburg durch den Häuserbau in der Neustaßfurter Straße auch mit Neustaßfurt fest verbunden. Der Kohlenschacht errichtete wegen der Wohnungsnot die Siedlungen an der Staßfurter Chaussee und in der Langen Straße.
  • 1922 wird die Holzbrücke gegen eine Betonbrücke in Athensleben ausgetauscht.
  • Am 06.08.1922 wird das Kriegerdenkmal 1. Weltkrieg auf dem Friedhof eingeweiht. Auf der Inschrift waren die Worte von Schiller zu lesen "Was ist unschuldig, heilig, menschlich, gut, wenn es der Kampf nicht ist ums Vaterland!"
  • 1922 wird der Schützenverein gegründet.
  • 1922/ 23 werden Glocken und Pfeifen für die Kirche und Orgel und wieder beschafft und eingebaut.
  • 1924 wird Schacht 5 geschlossen (Kaliwerk Neustaßfurt).
  • 1925 wird der Thie - Schacht geteuft, er dient zur Bewetter- und Entwässerung.
  • 1925 wird Dr. Gustav Reins Schularzt und erhält 1000 RM im Jahr.
  • 1925 am 28. 02. wird der Geflügelverein gegründet.
  • 1926 wird der Thiesportplatz eingerichtet. Dazu müssen sechs Eichen gefällt werden, die einen Wert von 570 RM hatten.
  • Am 27.Juli 1926 wird die erste Urne auf dem Friedhof eingegraben.
  • 1926 wird die Trinkwasserleitung verlegt und es entstehen die Wassertürme in Löderburg, Athensleben.
  • Am 30 August 1927 wird der Beschluss gefasst, die Pumpstation der Pottasche auf dem Thie zu kaufen.
  • 1927 wird das Abwasser von der Kolonie ( Werkswohnungen des Salzwerkes Neustaßfurt) zur Bode durch einen Kanal geleitet.
  • 1928 wird die alte Pumpstation von der Pottasche auf dem Thie zur Turnhalle und einer Badeanstalt umgebaut. 22000 R m Kredit werden dafür aufgenommen.
  • 1928 wird der Dentist Duckstein zur Schulzahnpflege eingesetzt, er erhält 200 RM .
  • 1928 herrschte Wohnungsnot, es werden von der Gemeinde auf dem Thie, Marbe Str. 5 zwei Wohnbaracken errichtet.
  • Am 1. Februar 1928 wird auf dem Thie der Sportplatz mit der dazugehörigen Bodebrücke übergeben.
  • 31.07.1928 wird die umgebaute Pumpstation zur Turnhalle eingeweiht.
  • 1930 wird der Tagebau geschlossen, der Wasserzufluss ist zu groß.
  • 1933 gründete sich in Löderburg der Sportfischerverein.
  • Am 26. April 1935 ereignet sich auf dem Löderburger Kohlenschacht ein Grubenunglück, bei dem 7 Bergleute das Leben verlieren. Sie konnten nicht geborgen werden. Ein Jahr später wird auf dem Thie ein Denkmal eingeweiht.
  • 1935 kauft die Gemeinde Land von der Kirche um den Friedhof zu vergrößert.
  • Juni 1936 gibt es auf dem Friedhof eine Kaninchenplage.
  • 1938 wird ein Stall auf dem Schulhof als Gefängnis umgebaut. Bis dahin musste das Spritzenhaus herhalten.
  • 1938 wieder eine Sperlingsplage, für einen Kopf gibt es 2 Pfennig.
  • 1938 bekommt die Langestraße Pflaster und auf der Gemeinde wird eine Sirene installiert.
  • Am 01.10.1938 wird per Gesetz die Trennung des Schulamtes und der Kirche vollzogen. Bis dahin war die Kirche für die Schule verantwortlich.
  • 1938 bricht das Laakekohlefeld bis an die Häuser Thie und Neustaßfurter Str. Abbruchkante ca.5- 8 m. Es entsteht die Mülldeponie, die 1990 geschlossen wird.
  • Am 01. September 1939 beginnt der 2. Weltkrieg gegen Polen der sich auf ganz Europa und Nordafrika und Japan ausdehnt.
  • 1940 wird auf dem Adolf Hitlerplatz ein Bunker für die Schulkinder gebaut, er kann 300 Personen aufnehmen. Ebenso wurde der Keller der Gemeindeschenke ,,Jakob Ruda" als Luftschutzbunker ausgebaut.
  • 1942 wir im Schützenhaus Gänsefurther Str. ein Gefangenlager für russische Kriegsgefangene eingerichtet.
  • 1943 wird der Friedhof erneut vergrößert. Man rechnet bei Kriegsende mit vielen Toten, für die kein letzte Ruhestätte mehr da war.
  • 1943 stellt Schacht 7 die Förderung ein. Der Schacht wird durch die Nazis zum Flugzeugmotorenbau bis 1945 benutzt.
  • 1944 wird zwischen den Schächten 7 und 6 ein Konzentrationslager gebaut für 500 Personen (Franzosen) Nebenlager von Buchenwald, überwiegen Franzosen.
  • Am 12 April 1945 ziehen die Amerikaner in Löderburg ein und das Kriegsende ist in Sicht.
  • Am 08. Mai 1945 ist der 2. Weltkrieg zu Ende .150 Löderburger sind gefallen. 1500 Flüchtlinge aus Schlesien, Ostpreußen und Pommern finden vorerst in Löderburg eine neue Heimat.
  • Am 01.Juli 1945 verlassen die Briten Löderburg und die Russen ziehen ein.
  • 1945 - 49 wird durch die Bodenreform 285653 Hektar Land an die Bevölkerung verteilt. Viele bekommen 2.5 ar. Der Staat kann das Volk nicht ernähren. Bauern bekommen mehr Land, müssen aber Abgaben leisten.
  • 1949 wird der Sportverein SV Bode 90 gegründet.
  • 1953 schließt der Löderburger Kohlenschacht. (Freundschaft)
  • Am 01. April 1954 wird die Jugendfeuerwehr gegründet. Bereits im März gab es 16 Neuanmeldungen von Jugendlichen in der Feuerwehr Löderburg.
  • 1957 fährt die Straßenbahn das letzte Mal, der Busverkehr beginnt schon 1956.
  • 1956 brennt die Hopfendarre in Athensleben ab. Die Löderburg ,Staßfurt, Atzendorf und Groß Börnecke waren im Einsatz.
  • Am 09.09.1958 gründet sich die LPG Typ 1 "Wilhelm Pieck".
  • 1962 schließen sich Löderburg, Atzendorf und Förderstedt zu einer (Kooperation) gemeinsamen LPG zusammen und heißt "Sieg des Sozialismus".
  • 1960 wird das Gebiet zwischen Karlstraße und Gaensefurther Straße erschlossen. Es entsteht ein Neubaugebiet mit 670 Wohnungen.
  • 1962 die Feuerwehr zieht zum Pachthof mit ihren Gerätschaften in ein umgebautes Stallgebäude und Stellmacherei von Bennecke.
  • 1962 wird in dem Wohngebiet ein Sportplatz mit Gaststätte gebaut.
  • 1965 wird die Grundorganisation des DRK in Löderburg gegründet
  • 1970 wird der Kindergarten im Neubaugebiet eingeweiht.
  • 1970 wird die neu gebaute Sekundarschule eingeweiht.
  • 1977 am 16. Juni wird das am Tagebau errichtete Naherholungszentrum "NEZ" eingeweiht.
  • 1976 schließ das Kino und wird mit der Gaststätte "Weißer Löwe " abgerissen. Letzter Gastwirt war Heinz Knauf.
  • 1989 wird die Brücke zum Tagebau das "Blaue Wunder" eingeweiht. Erbauer RMB (Rationalisierungsmittelbau)Pottasche Neustaßfurt.
  • 1990 wird Deutschland vereinigt. LPG, NVA, SED und VEB haben ausgedient.
  • 1990 gewinnt die CDU die Wahlen und Christian Neubauer wird Bürgermeister.
  • 1991 wird die Schule in Grundschule 1- 4 Klasse und Sekundarschule 5-10 Klasse geteilt.
  • 1991 wird durch den Gemeinderat die Kolonie zum Sanierungsgebiet Nr. I erklärt. Kolonie-Straße, Bergmann-Straße und Neustaßfurter Straße werden von Grund auf saniert.
  • 1992 wird mit dem Bau der zentralen Entwässerung in Löderburg begonnen (Bodeniederung).
  • 1992 entsteht die Siedlung am Wasserturm, 54 Häuser werden gebaut.
  • 1993 wird der NP Markt gebaut. Die Kaufhalle ist geschlossen.
  • 1994 bekommt Löderburg Erdgas.
  • Am 26.04.1995 Gründung des Feuerwehrvereins "Feuerwehr Löderburg 1885".
  • 1994 führt die Bode Hochwasser, das als Jahrhundert-Hochwasser mit 3,86 Meter in die Geschichte eingeht.
  • 1994 gewinnt die PDS in Löderburg die Wahlen und Dr. Rolf Funda wird Bürgermeister.
  • Am 02.Mai 1996 wird die neue Kaufhalle NP eingeweiht.
  • Am 13. Dezember 1996 wird eine neue Sparkasse in der Hermann Kasten Str. eingeweiht.
  • 1997 übernimmt die Gemeinde die zwei Wassertürme von der MAMG und 75.000 DM für den Abriss. Aber der Gemeinderat beschließt, die Türme zu Aussichtstürmen auszubauen.
  • 1997 am 22. Mai gründet sich der Fremdenverkehrsverein.
  • Am 27. Juni 1997 wird das neue Gerätehaus der Feuerwehr eingeweiht. Baukosten 600.600 DM
  • 1998 wird das "Blaue Wunder" abgebaut und durch eine neue Bogenbrücke ersetzt. Aber im Volksmund bleibt der Begriff "Blaues Wunder " erhalten. Erbauer "Stahlbau Neustaßfurt". Einweihung fand am 23. Juli 98 statt. Das "Blaue Wunder" hat 10 Jahre ihre Dienste getan.
  • Am 06.Juli 1998 wird der restaurierte Wasserturm in Athensleben eingeweiht.
  • Im Mai 1998 gründet sich der Heimat und Kultur – Verein.
  • Am 12. August 1999 wurde der restaurierte Löderburger Wasserturm eingeweiht.
  • Am 06.Juli 2000 wird eine neue Mehrzweck-Turnhalle eingeweiht.
  • Im Herbst 2000 wird in Athensleben die neue Brücke der Bestimmung übergeben. Die Betonbrücke aus dem Jahr 1922 wird abgerissen.
  • 2000 bekommt Löderburg zwei Windkrafträder zwischen Lust und Thie.
  • 2001 Beginn mit dem Bau der Wohnsiedlung am Sportplatz der "Friedrich Wolf Siedlung".
  • 2001 wird auf dem Friedhof eine grüne Wiese eingerichtet. (anonyme Urnenbestattung)
  • 2001 bekommt die Feuerwehr ihr erstes neue Löschfahrzeug LF 8/6.
  • 2002 kommt das Ende für die Pottasche Neustaßfurt. In Staßfurt entstand ein moderner Neubau auf dem Achenbach Gelände.
  • 2003 wird der Goldbach zum Schützwehr nach Staßfurt verlegt. Dadurch ist ein Abpumpen des Tagebaues bei Hochwasser möglich.
  • 2003 wird die Sekundarschule geschlossen. Die Kinder müssen nach Staßfurt.
  • 2003 wird die Lange Straße grundhaft erneuert und im Sommer eingeweiht.
  • Am 1. März 2003 wird Löderburg nach den Willen der Bürger >Bürgerentscheid< ein Teil von Staßfurt und verliert seine Selbständigkeit. (Eingemeindung). Als Ortsteile gehören, Athensleben, Lust und Rothenförde dazu. Ortsbürgermeisterin wird Elvira Bartsch und der Gemeinderat wird Ortschaftsrat mit empfehlender Stimme.
  • Am 26. April 2004 wird das Kreuz für die verunglückten Bergleute wieder feierlich errichtet.
  • Am 20.12.2004 bekommt die Feuerwehr ihr zweites neues Löschfahrzeug TLF 16/ 25.
  • 2004 wird der umgestaltete Dorflatz eingeweiht.
  • 2005 Der Ortschaftsrat in Athensleben bezieht ihr Gemeindehaus.
  • 2005 wird die Breite Straße grundhaft erneuert und zum Jahresende eingeweiht.
  • 2005 werden die Häuser zwischen Laake und Seemann bis zum Kohlenschacht gebaut.
  • 2006 wird der Schulhof und das Umfeld neugestaltet und die Sekundarschule soll verkauft werden.
  • 2006 werden auf dem Gelände des blauen Hofes Häuser gebaut, ebenso auf dem Pachthof.
  • 2006 Michael Schnock pachtet den Tagebau - Strandbereich.
  • 2006 im September wird die Zufahrt (Pasterjatsche) zum Kirchplatz grundhaft ausgebaut.
  • 2006 bekommt Löderburg zwei Windräder, trotz Protest der Räte (Schacht VI).
  • 2006 wird die Bebauungslücke zum Kohlenschacht mit Häusern geschlossen .
  • 2007 am 08.07. bekommt die Kirche den Namen St. Jakobi.
  • 2007 im Juli bekommt die Feuerwehr ein MTF (Crafter VW) mit 9 Sitzplätzen und ein Hänger mit einer Tonne Tragkraft.
  • 2007 im September bekommt die FFw ein Notstromaggregat 8000 Euro für das Gerätehaus.
  • 2007 im Neubaugebiet werden zwei Blöcke am Sportplatz abgerissen.
  • 2007 Dieter Heidrich, langjähriger Mitarbeiter in der Gemeinde, geht in Rente.
  • 2007 am 28.07 feiert die Feuerwehr 10 Jahre das neue Gerätehaus.
  • 2007 im September kauft die FFw ein Wärmebildkamera, die zweite im Landkreis.
  • 2007 Bebauung am Kohlenschacht linksseitig ist abgeschlossen.
  • 2008 der Heimatverein feiert im März 10 jähriges Bestehen.
  • 2008 Januar wird die alte Feuerwehr Pachthof abgerissen.
  • 2008 feiert der Anglerverein in Löderburg sein 75-jähriges Bestehen.
  • 2008 Die Wirtschaftskrise im Sommer in den USA hat auch Europa erfasst.
  • 2008 am 17.Oktober bekommt die Thiebrücke ein neues Geländer.
  • 2008 bekommt Löderburg noch zwei Windräder bei Neustaßfurt.
  • 2008 im Herbst verstirbt der älteste Bürger von Löderburg Karl Lohe, im Alter von 93 Jahren. Er war langjähriger Mitarbeiter in der Gemeinde.
  • 2008 am 07. Juli tritt René Zok sein Amt als Staßfurter Bürgermeister an. Sein Vorgänger Martin Kriesel war 18 Jahre im Amt.
  • 2008 im September kommt die gemeinsame Heimatschrift des neuen Salzlandkreises heraus.
  • 2008 beschließt der Stadtrat, dass die Staßfurter Straße (Bürgersteige) von der Gemeinde erneuert wird. Der alte Friedhof mit den Denkmälern soll ein Parkanlage werden.
  • 2009 07.01. Wintereinbruch mit 24 Grad Kälte.
  • 2009 Neundorf, Förderstedt, Atzendorf, Löbnitz, Biere, Glöthe und Üllnitz werden in Staßfurt eingemeindet.
  • 2009 im Januar wird der Bürgermeister von Staßfurt René Zok Oberbürgermeister.
  • 2009 im Januar beschließt die Bundesregierung ein Rettungsprogramm (Konjunkturpaket II), das die Wirtschaftskrise mildern soll. Das Schuldenpaket steigt auf 50 Milliarden Euro, das den Staat auf Jahre hin belastet.
  • Abwrackprämie für Autos die mindestens 10 Jahre sind, werden 2500 Euro erlassen.
  • Am 07.03.2009 Beginn der Bauarbeiten an den Fußwegen Staßfurter Str., Mühlenstr., Hermann-Kasten-Str. und der Gänsefurther Str. Diese Maßnahme gehört zur erweiterten Dorfkernsanierung.

 

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