14. Wohngeld

Rechtsgrundlage: Wohngeldgesetz

Wohngeld wird zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens als Miet- oder Lastenzuschuss zu den Aufwendungen für den Wohnraum geleistet. Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Kosten für Wohnraum.

Wohngeld können Mieter und Eigentümer erhalten, wenn ihre Miete bzw. Belastung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Haushaltes überfordert. Die gesetzliche Grundlage ist das jeweils gültige Wohngeldgesetz.

Ob und in welcher Höhe Wohngeld zu erwarten ist, hängt ab

1. von der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
2. vom Jahresgesamteinkommen
3. von der Höhe der zuschussfähigen Miete oder Belastung

Miete oder Belastung werden nur bis zu bestimmten Höchstgrenzen berücksichtigt.

Um Wohngeld zu erhalten, ist in der Serviceeinheit BürgerService ein Antrag zu stellen und die Voraussetzungen nachzuweisen.

Im Allgemeinen muss der Haushaltsvorstand den Antrag stellen.

Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel 12 Monate, kann jedoch über- und unterschritten werden. Wohngeld wird erst ab dem Monat gezahlt, in dem der Antrag bei der Wohngeldstelle gestellt ist. Wenn der Bewilligungszeitraum endet, muss ein erneuter Antrag gestellt werden, möglichst zwei Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes, damit das Wohngeld ununterbrochen weitergezahlt wird.

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