KHW Harz-Bode | Wirtschaft

Wirtschaftsstandort

Staßfurt, die Stadt an der Bode, liegt zentral in Europa, Deutschland, Sachsen-Anhalt und im Salzlandkreis.

 
 
 
 

Staßfurt liegt an der Schnittstelle der Autobahn A14 und der Bundesstraße B6n (Nordharzautobahn).

Die Industrie- und Gewerbegebiete sind überregional an die A14 und B6n angebunden. Nahe gelegen sind die Wasserstraßen Elbe und Saale mit den Häfen in Schönebeck und Aken. International angebunden ist der Wirtschaftsstandort über den Flughafen Leipzig/Halle.

Die Verkehrsinfrastruktur des Standorts konnte in den letzten Jahren weiter ausgebaut werden. Dabei wurden die Industrie- und Gewerbegebiete der Stadt über einen Ring (Gewerbering) miteinander verknüpft.
Nebender Erschließung neuer Industrie- und Gewerbegebiete hat die Stadt Staßfurt nach der Wende entstandene Industriebrachen gemeinsam mit den Eigentümern wieder belebt. Neue Flächen wurden ausgewiesen, die zum großen Teil belegt sind. Für Ansiedlungs- bzw. Erweiterungsvorhaben stehen jedoch noch Flächen bereit.

Insbesondere in den Ortsteilen von Staßfurt wird der Breitbandausbau vorangetrieben, der die Kommunikation über das Internet sicherstellt.

Staßfurt ist Mittelzentrum und damit Standort für gehobene Einrichtungen im wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Bereich sowie Verknüpfungspunkt des öffentlichen Nahverkehrs.
Investitionen der gewerblichen Wirtschaft können durch die Investitionszulage gefördert werden. Mittel der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" beantragt, Programme des Bundes und des Landes als Finanzierungsdarlehen in Anspruch genommen werden.

Der Kalibergbau war die Grundlage der Industrialisierung und des Aufbaus eines leistungsfähigen Industrie- und Gewerbestandortes. Die gesamte Nachfolgeindustrie, die aus den Salzbergwerken erwachsen ist, wie der Maschinen- und Anlagenbauund die chemische Industrie sind maßgebend für das Aufblühen des Ortes Staßfurt gewesen.

Zu den traditionell bedeutenden Unternehmen Staßfurts gehören die EMDE Industrie-Technik GmbH und die CIECH Soda Deutschland GmbH & Co. KG. Die Sodawerk Staßfurt GmbH & Co. KG nutzt die direkt vor der Haustür vorhandenen Rohstoffe unter dem Einsatz modernster Technologien. Für die heutige Sodaproduktion erfolgt die Gewinnung des Grundstoffes Steinsalz im Auslaugverfahren. Die entstehenden Kavernen werden als Großspeicher für Erdgas genutzt. Durch eine intensive Zusammenarbeit des Sodawerks, der Kraftwerksgesellschaft, der Energie- und Verwertungszentrale GmbH Sachsen Anhalt und den Stadtwerken Staßfurt ist es möglich, günstige Energie in großen Mengen für den Standort produzieren und liefern zu können.

Staßfurt hat auch eine lange Tradition in der Rundfunk- und Fernsehtechnik. Nach einer wechselvollen Geschichte von RFT Staßfurt wurde die Produktion von Fernsehgeräten von der TechniSat Teledigital GmbH Staßfurt fortgeführt und das Produktportfolio erweitert.

Staßfurt hat außerdem eine gut aufgestellte Dienstleistungsbranche vorzuweisen, ein starkes Baugewerbe und ein umfassendes Angebot an Handelseinrichtungen.

Gut vertreten ist auch die Gesundheits-, Sozial- und Pflegebranche. Besonders im beruflichen Rehabilitationsbereich der Einrichtungen BfW Berufsförderungswerk Sachsen-Anhalt, Lebenshilfe Bördeland gGmbH, BBRZ Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum e.V. und der Stiftung Staßfurter Waisenhaus sind viele Arbeitnehmer beschäftigt.

In Staßfurt gibt es ein umfangreiches Bildungsangebot. Die Basisausbildung sichern die Grund- und Sekundarschulen. Im Gymnasium "Dr. Frank" erlangen die Schüler die Hochschulreife. Den Bildungsstandort bereichern weiterhin private Bildungsträger, die ein reichhaltiges Angebot an Aus-, Weiter- und Fortbildung bieten. Die Staßfurter Wirtschaft und die Hochschulen Sachsen-Anhalts kooperieren intensiv miteinander.

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