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Ausnahmegenehmigung nach § 9 Abs. 1 Satz 4 des Tierschutzgesetzes für die Durchführung von Tierversuchen

Leistungsbeschreibung

Tierversuche an Wirbeltieren, ausgenommen Versuche nach § 8 Abs. 7 Nr. 2 TierSchG, dürfen nur von

  • Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Veterinärmedizin oder der Medizin oder
  • Personen mit abgeschlossenem naturwissenschaftlichem Hochschulstudium oder
  • Personen, die auf Grund einer abgeschlossenen Berufsausbildung nachweislich die erforderlichen Fachkenntnisse haben,

durchgeführt werden.

Tierversuche mit operativen Eingriffen an Wirbeltieren dürfen nur von Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium

  1. der Veterinärmedizin oder Medizin oder
  2. der Biologie - Fachrichtung Zoologie -, wenn diese Personen an Hochschulen oder anderen wissenschaftlichen Einrichtungen tätig sind,

durchgeführt werden.

Ausnahmen werden von der zuständigen Behörde zugelassen, wenn der Nachweis der erforderlichen Fachkenntnisse auf andere Weise erbracht ist.

 

An wen muss ich mich wenden?

Landesverwaltungsamt - Referat Verbraucherschutz, Veterinärangelegenheiten

 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für die Ausnahmegenehmigung ist ein schriftlicher Antrag mit allen erforderlichen Angaben einzureichen.

Erforderliche Angaben für den Antrag:

  1. Name/Bezeichnung und dienstliche Anschrift des Antragstellers/der Einrichtung
  2. Name, dienstliche Anschrift und Berufsbezeichnungen der Personen, für die eine Ausnahmegenehmigung beantragt wird
  3. Nachweis der Ausbildung und fachlichen Kenntnisse dieser Person
  4. Art der Eingriffe oder Behandlungen, die von dieser Person durchgeführt werden sollen
  5. Art der Tiere, an denen Eingriffe oder Behandlungen durchgeführt werden sollen

 

Rechtsgrundlage